'ihre tochter schläft nicht'. mit dieser nachricht wurde das xpe begrüßt als sie ihr kind aus der kita abholte, die das töchterchen nun besucht. am liebsten hätte sie laut gelacht und gesagt: 'erzählen sie mir was neues.' sie hat geschmunzelt und die erzieherinnen mit großen augen angeschaut.
die kompetenten damen kamen umgehend mit der vermutung um die ecke das das töchterchen hyperaktiv sei. moment mal. ein kind, dass gerne durch die gegend fetzt, sich aber durchaus auch mit einem buch auf den boden setzt und an und für sich ganz normal ist soll hyperaktiv sein? was soll das xpe nun tun? ritalin geben damit die erzieherinnen ihre wohlverdiente mittagspause haben? sorry, macht das xpe nicht. sie glaubt nämlich nicht an diese ganzen komischen neuen dinge, die ganz normale kinder anscheinend haben sollen. das töchterchen ist halt ein wenig wild, war das xpe auch. wird sich bestimmt in 29 jahren ändern.
Donnerstag, 22. Januar 2015
Sonntag, 7. Dezember 2014
trennungsschmerz mal anders.
hin und her gerissen zwischen mütterlicher fürsorge und dem wunsch, ja dem drang nach einer neuen herausforderung steht das xpe da.
ein jahr ist vergangen. ein jahr ist das töchterchen schon alt. sie läuft mittlerweile, plappert worte und versteht was das xpe ihr sagt. jedes mal aufs neue ist das xpe fasziniert, wenn sie sieht wie das kleine wesen sich verändert. jeden tag. nun muss das xpe wieder daran denken arbeiten zu gehen. nicht mehr den ganzen tag zusammen sein mit der person, die das letzte jahr zum einzigen vertrauten geworden ist. nicht selten ist das xpe redend durch die wohnung gelaufen, verfolgt von großen kinderaugen. die antwort blieb aus, verstanden hat sie sich trotzdem gefühlt.
der chef kann dem xpe nur eine vollzeitstelle anbieten. für das xpe bedeutet das die tochter nicht mehr zu sehen. aufstehen um 5, eine fahrt von 1,5 stunden. 9 stunden arbeit und die 1,5 stunden wieder zurück. irgendwann zwischen 6 und 7 daheim sein. die tochter vielleicht noch ins bett bringen, vielleicht auch nur ein leises 'ich liebe dich' flüstern und dem schlafenden kind über den kopf streicheln. es tut dem xpe weh. so unglaublich weh, mitten im herzen. und auch irgendwie im bauch.
ein jahr ist vergangen. ein jahr ist das töchterchen schon alt. sie läuft mittlerweile, plappert worte und versteht was das xpe ihr sagt. jedes mal aufs neue ist das xpe fasziniert, wenn sie sieht wie das kleine wesen sich verändert. jeden tag. nun muss das xpe wieder daran denken arbeiten zu gehen. nicht mehr den ganzen tag zusammen sein mit der person, die das letzte jahr zum einzigen vertrauten geworden ist. nicht selten ist das xpe redend durch die wohnung gelaufen, verfolgt von großen kinderaugen. die antwort blieb aus, verstanden hat sie sich trotzdem gefühlt.
der chef kann dem xpe nur eine vollzeitstelle anbieten. für das xpe bedeutet das die tochter nicht mehr zu sehen. aufstehen um 5, eine fahrt von 1,5 stunden. 9 stunden arbeit und die 1,5 stunden wieder zurück. irgendwann zwischen 6 und 7 daheim sein. die tochter vielleicht noch ins bett bringen, vielleicht auch nur ein leises 'ich liebe dich' flüstern und dem schlafenden kind über den kopf streicheln. es tut dem xpe weh. so unglaublich weh, mitten im herzen. und auch irgendwie im bauch.
Freitag, 26. September 2014
für dich.
nur durch dich und mich, bin ich.
ein ich bin ich.
was wäre ich ohne dich?
nicht ich.
kennst du dich ohne mich?
ich mich nicht.
nicht mehr, nie mehr.
ohne dich!
ich kenne mich durch dich.
ich bin ich, durch dich!
von jetzt bis hier.
das sind wir.
das eine bunte tier.
das wir sind wir.
sollte ich ein ich sein
ohne dich?
nein!
nur mit dir,
bin ich das was ich bin
ein wir sind wir.
manchmal mit kurzen bein.
machmal mit hängendem ohr
aber jetzt nie mehr wie zuvor.
bin ich mit dir
und du mit mir
das was ich bin.
mein ich sind wir.
von gestern bis ans ende
hälst du meine hände.
schläfst du neben mir.
dem einen bunten tier.
mit den kurzen beine.
bist da wenn ich weine
bist da wenn ich lache.
hälst wache.
über mich.
so wie ich über dich.
denn ich bin nur ich.
durch dich.
ein ich bin ich.
was wäre ich ohne dich?
nicht ich.
kennst du dich ohne mich?
ich mich nicht.
nicht mehr, nie mehr.
ohne dich!
ich kenne mich durch dich.
ich bin ich, durch dich!
von jetzt bis hier.
das sind wir.
das eine bunte tier.
das wir sind wir.
sollte ich ein ich sein
ohne dich?
nein!
nur mit dir,
bin ich das was ich bin
ein wir sind wir.
manchmal mit kurzen bein.
machmal mit hängendem ohr
aber jetzt nie mehr wie zuvor.
bin ich mit dir
und du mit mir
das was ich bin.
mein ich sind wir.
von gestern bis ans ende
hälst du meine hände.
schläfst du neben mir.
dem einen bunten tier.
mit den kurzen beine.
bist da wenn ich weine
bist da wenn ich lache.
hälst wache.
über mich.
so wie ich über dich.
denn ich bin nur ich.
durch dich.
Sonntag, 17. August 2014
long time.
zwischen meinen posts vergeht immer mehr zeit und ich finde es sehr schade das ich nicht öfter zum schreiben komme. leider hat der tag nur 24 stunden und die sind momentan einfach nicht genug.
wir renovieren und renovieren und renovieren an dem haus herum in das wir hoffentlich bald einziehen wollen. meine kleine, süße tochter sehe ich kaum. sie ist fast ausschließlich bei ihrem opa. das tut weh. vor allem die eifersucht, die ihren gelben stachel mit voller wucht in meinen rücken bohrt. ist es normal das eine mutter angst hat die liebe der tochter zu verlieren weil sie sie aus zeitmangel nicht öfter bespaßen/bespielen/beknuddeln kann?
das haus wird. aber auch nur weil wir unendlich viel energie in kürzester zeit reinstecken. ich habe so viel farbe verstrichen wie noch nie in meinem leben und ich schwöre ich will eigentlich nie wieder einen pinsel sehen. klar weiß ich wofür es ist, doch ehrlich gesagt geht mir so langsam die puste und vor allem die kraft aus. mein körper schmerzt jeden tag, die müdigkeit, die ich immer verspüre ist so bleiern wie allgegenwärtig.
alle dinge die zu erledigen sind fallen neben dem projekt haus herunter oder werden mal schnell im auto per handy auf dem weg ins haus erledigt. da schreibt einem der verlag, dem man vor jahren ein manuskript geschickt hat zum 4. mal und der brief liegt da und liegt und liegt und liegt. jeden tag laufe ich dran vorbei und denke das ich heute eine email schreibe. die tabletten für die schilddrüse sind schon seit einer woche aus und das rezept sollte dringend geholt werden., die dame die mein auto kaufen möchte wartet immer vergeblich auf meine antworten.
die ehe. oh die ehe ist ein thema für sich. ein post oder besser gesagt eigentlich eine ganze reihe von posts. wir gehen zu einer eheberatung. ja genau, eine eheberatung. und zwar deshalb damit wir nicht nach einem jahr ehe die scheidung einreichen müssen. oft ist die luft zwischen mir und dem herzbuben so geladen das uns sämtliche haare zu berge stehen. da genügt ein kleiner funken und wir explodieren beide. nicht schön. nicht schön für uns. für die anderen mitbewohner in unserer mehr-generationen-wg. für unser kind. und für allem nicht für die liebe. diese bröckelt. das tut weh und ist unendlich schade.
abhilfe schafft oft ein bier und eine zigarette. ja genau liebe leserschaft. die mama raucht wieder. und wie gern ich mich auch schämen würde, es schmeckt einfach zu fantastisch.
so, dies ein update von meiner seite.
wir renovieren und renovieren und renovieren an dem haus herum in das wir hoffentlich bald einziehen wollen. meine kleine, süße tochter sehe ich kaum. sie ist fast ausschließlich bei ihrem opa. das tut weh. vor allem die eifersucht, die ihren gelben stachel mit voller wucht in meinen rücken bohrt. ist es normal das eine mutter angst hat die liebe der tochter zu verlieren weil sie sie aus zeitmangel nicht öfter bespaßen/bespielen/beknuddeln kann?
das haus wird. aber auch nur weil wir unendlich viel energie in kürzester zeit reinstecken. ich habe so viel farbe verstrichen wie noch nie in meinem leben und ich schwöre ich will eigentlich nie wieder einen pinsel sehen. klar weiß ich wofür es ist, doch ehrlich gesagt geht mir so langsam die puste und vor allem die kraft aus. mein körper schmerzt jeden tag, die müdigkeit, die ich immer verspüre ist so bleiern wie allgegenwärtig.
alle dinge die zu erledigen sind fallen neben dem projekt haus herunter oder werden mal schnell im auto per handy auf dem weg ins haus erledigt. da schreibt einem der verlag, dem man vor jahren ein manuskript geschickt hat zum 4. mal und der brief liegt da und liegt und liegt und liegt. jeden tag laufe ich dran vorbei und denke das ich heute eine email schreibe. die tabletten für die schilddrüse sind schon seit einer woche aus und das rezept sollte dringend geholt werden., die dame die mein auto kaufen möchte wartet immer vergeblich auf meine antworten.
die ehe. oh die ehe ist ein thema für sich. ein post oder besser gesagt eigentlich eine ganze reihe von posts. wir gehen zu einer eheberatung. ja genau, eine eheberatung. und zwar deshalb damit wir nicht nach einem jahr ehe die scheidung einreichen müssen. oft ist die luft zwischen mir und dem herzbuben so geladen das uns sämtliche haare zu berge stehen. da genügt ein kleiner funken und wir explodieren beide. nicht schön. nicht schön für uns. für die anderen mitbewohner in unserer mehr-generationen-wg. für unser kind. und für allem nicht für die liebe. diese bröckelt. das tut weh und ist unendlich schade.
abhilfe schafft oft ein bier und eine zigarette. ja genau liebe leserschaft. die mama raucht wieder. und wie gern ich mich auch schämen würde, es schmeckt einfach zu fantastisch.
so, dies ein update von meiner seite.
Sonntag, 3. August 2014
leere.
ich bin so leer, dass egal mit was ich versuche diese leere zu füllen, es nicht ausreicht. ob ich mich vollstopfe mit verabredungen und menschen oder mit einsamkeit, nichts verändert diese leere gefühl in meinem herzen. dabei ist es nicht die schuld von den menschen um mich herum, sondern ich bin ganz allein mein problem.
Dienstag, 22. Juli 2014
open.
wenn eine herzensecke geöffnet wird ist das alles auf einmal. verwirrend. traurig. aufregend. hoffnungsvoll.
jedoch sollte man vorsichtig sein, dass man sie wieder verschlossen bekommt. denn im grunde ist sie doch nur eins: hoffnungslos.
jedoch sollte man vorsichtig sein, dass man sie wieder verschlossen bekommt. denn im grunde ist sie doch nur eins: hoffnungslos.
Mittwoch, 11. Juni 2014
obdachlos.
hatte ich beiläufig erwähnt das ich bei meinem schwiegerpapa hause? nein? dann tue ich dies hiermit. seit einem monat wohnen mein mann, meine tochter und ich in dem jugendzimmer meines mannes, das gefühlte 10 qm hat und als sahnehäubchen einen dachschräge. ja genau, im moment haben wir ca. 50 grad bei nacht, vom tag will ich gar nicht erst reden.
wir mussten unsere alte wohnung innerhalb von 2 wochen räumen weil wir speckkäfer hatten. das ist eine fiese art von ungeziefer, die einfach alles isst und so nette krankheiten wie milzbrand übertragen kann. recht uncool wenn man ein kleines lütti hat das grad erste krabbelanstalten macht und alles in den mund nimmt. ja, sie macht da auch vor kleinen schwarzen käfern nicht halt.
jedenfalls muss ich ja echt dankbar sein, weil andere, diejenigen ohne verwandtschaft in ihrer nähe, müssen in ein hotel.
ich bin auch dankbar, nur ein wenig verstimmt.
wenn ich rauchen will muss ich wie eine 16 jährige auf das feld. getarnt als ein 3,5 km spaziergang mit dem schlafenden kind. bei der hälfte steht eine bank, da packe ich dann erstmal schön die latexhandschuhe aus und rauche meine kippe. danach gibt es kaugummi, odolspray und ein fisherman's damit der schwiegervater bloß nix riecht. und das mit 32. warum? weil er raucher doof findet und wer will schon das der schwiegerpapi bei dem man wohnt einen doof findet?
fernsehen ist übrigens auch eine erfindung des teufels. deshalb gibt es weder schlonziges gzsz zum abschalten, noch doctors diary zum mitheulen. fatal was ich alles verpasse!
genauso verhält es sich übrigens mit dem alkohol. darauf pfeiff ich aber geflissentlich. schließlich würde ich mir komisch vorkommen wenn ich mittags um 2 auf meinem feldweg-rauch-spaziergang auch noch das bier auspacken müsste. irgendwo hat dann jedes gefallen wollen seine grenzen.
wir mussten unsere alte wohnung innerhalb von 2 wochen räumen weil wir speckkäfer hatten. das ist eine fiese art von ungeziefer, die einfach alles isst und so nette krankheiten wie milzbrand übertragen kann. recht uncool wenn man ein kleines lütti hat das grad erste krabbelanstalten macht und alles in den mund nimmt. ja, sie macht da auch vor kleinen schwarzen käfern nicht halt.
jedenfalls muss ich ja echt dankbar sein, weil andere, diejenigen ohne verwandtschaft in ihrer nähe, müssen in ein hotel.
ich bin auch dankbar, nur ein wenig verstimmt.
wenn ich rauchen will muss ich wie eine 16 jährige auf das feld. getarnt als ein 3,5 km spaziergang mit dem schlafenden kind. bei der hälfte steht eine bank, da packe ich dann erstmal schön die latexhandschuhe aus und rauche meine kippe. danach gibt es kaugummi, odolspray und ein fisherman's damit der schwiegervater bloß nix riecht. und das mit 32. warum? weil er raucher doof findet und wer will schon das der schwiegerpapi bei dem man wohnt einen doof findet?
fernsehen ist übrigens auch eine erfindung des teufels. deshalb gibt es weder schlonziges gzsz zum abschalten, noch doctors diary zum mitheulen. fatal was ich alles verpasse!
genauso verhält es sich übrigens mit dem alkohol. darauf pfeiff ich aber geflissentlich. schließlich würde ich mir komisch vorkommen wenn ich mittags um 2 auf meinem feldweg-rauch-spaziergang auch noch das bier auspacken müsste. irgendwo hat dann jedes gefallen wollen seine grenzen.
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