Montag, 31. Juli 2017

ich liebe dich, herr nachbar.

ich liebe dich. ein satz mit drei wörtern, klein und doch so viel bedeutung. wann darf man diese kleinen worte an das herz einer anderen person anklopfen lassen? wann ist zu früh?

das xpe hat mal gehört das nach drei monaten der chemische prozess der schmetterlinge im bauch aufhört und sich dieses verliebt sein in liebe umwandelt. so oder so ähnlich muss die 3 monatsregel zustanden gekommen sein. da darf das herz sprechen. doch was wenn man fühlt? wenn man jemanden ansieht und denkt drei kleine worte. spürt sie. sag sie nicht schreit der kopf. die gesellschaft schreibt vor das man warten muss. stillschweigend in sich hineinhorchen ob aus dem empfinden ein gefühl wird oder doch eben nur eine befindlichkeitsstörung bleibt. ausgelöst durch den urinstikt der fortpflanzung.

das xpe hat sich im letzten jahr verändert. sie will nicht dem gesellschaftlichen zwang nachgeben. sie sieht den nachbar an und denkt die worte. fühlt sie. bis in den kleinen zeh. sie revolutioniert und sagt sie. spricht sie laut aus und fühlt sich gut. denn heute liebt sie. und seitdem sie es gesagt hat jeden tag ein wenig mehr. sie fühlt sich freier und leichter. vielleicht hat die gesellschaft vergessen diesen punkt zu bedenken. das wenn man selber die liebe in sein herz lässt, es laut ausspricht, die worte wahrheit werden lässt, die liebe den raum hat zu wachsen. nicht eingezwängt ist zwischen bedenken und angst.

ich liebe dich herr nachbar. mehr und mehr.

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