Mittwoch, 8. März 2017

raus.

das xpe ist eine weile raus gewesen und wird dies nun auch noch 3 wochen sein. zumindest aus dem arbeitsleben. ob sie dies auch auf dem blog sein wird, weiß sie noch nicht.

nach zwei wochen zu hause wegen burnout ist sie wieder in die arbeit gegangen. hat nur ganz wenig gearbeitet, alle überstunden abgebaut. sie ist wider aller gegenredner zu einer kinesologin. diese hat ihr kraft gegeben und eine milcheiweißunverträglichkeit diagnostiziert. ob es nun humbug ist oder nicht, dem xpe geht es besser seitdem sie jegliche tierischen milchprodukte aus ihrem leben verbannt hat. der magen-darm bereich erholt sich langsam. sie ernährt sich jetzt oft vegan, weil wahlweise das molke- oder milchpulver in fast jedem industriell verarbeiteten nahrungsmittel steckt. gelacht hat sie mal über die veganer. nun geht es ihr damit ganz gut. 3 kg in 2 wochen hat sie noch dazu abgenommen.

der chef hat sich nicht geändert. das xpe hat versucht es nicht an sich rankommen zu lassen. es ist einfach so wie es ist in der heutigen arbeitswelt. familienfreundlich, frauen in führungspositionen, vereinbarkeit von beruf und familie, work-life-balance. marketingwirksame modewörter derer sich die großen konzerne gern bedienen um ihr image zu polieren. dahinter steckt eine große leere ohne jegliche chancen für eben diesen personenkreis. das xpe hat beschlossen zu kündigen. sie wird schon irgendwie, irgendwas finden. etwas das sie nicht krank macht. und wenn sie wieder kellnern geht.

sie möchte was mit menschen machen, ihre stark ausgeprägte soziale seite ausleben dürfen. keine technik mehr. technik ist kacke. es gibt die möglichkeit im seiteneinstieg als lehrerin bwl und vwl zu unterrichten. das xpe hat genau das studiert und es wäre eine möglichkeit. eine möglichkeit die schon seit jahren durch ihren kopf geistert. ab 15.03. kann sie sich bewerben. im januar würde es los gehen. daumen bitte gedrückt halten.

eine andere möglichkeit ergab sich letzte woche und ist wie eine seifenblase geplatzt. eine stelle im betriebsrat im eigenen konzern. als assistenz. mit schulungen halten. mit mitdenken und mitarbeiten. dinge verändern. besser machen. das wäre genau ihr ding gewesen. die vorgesetzten waren begeistert von ihr, sie hätte die stelle gehabt. das große aber waren 80% reisen. mit dem popelschen nicht zu machen. dem xpe sind im gespräch die tränen gekommen. sie hat danach von einem der beteiligten des gesprächs gehört das er ganz traurig sei, dass sie die stelle nicht machen kann. die andere hat ihr eine email geschrieben und ihr gesagt das es vielleicht eine andere möglichkeit gibt.

sie hat nach dem gespräch ein wenig ihre situation geschildert. gesagt das diese stelle die letzte chance für den konzern war. sie gehen wird. das hat für bewegung gesorgt. der betriebsrat möchte sie im unternehmen halten. will eine lösung finden. sie ist gespannt.

jetzt ist sie erstmal drei wochen in einer kur. gleich geht es los. sie und das popelschen.

sie hofft das man ihr die psyche ein wenig gerade rückt. das sie sport machen kann. ohne rückenschmerzen zurück kommt. sicherer wird in ihrer liebe zu den lieben. mehr selbstvertrauen im umgang mit dem chef. das sie eine entscheidung trifft über den weg. den nächsten schritt.

vielleicht hält sie euch in einem off-topic á la kurbericht auf dem laufenden.


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